ganzheitliche Schmerztherapie

 

Beispiele meiner alltäglichen Schmerzsprechstunde:

- Rücken & Nacken (inkl. "Atlas", "ISG", Bandscheibenvorfälle, Neuroforaminalstenosen mit senso-motorischen Defiziten, Torticollis ...)

- diverse Kopf- & Gesichtsschmerzen (... Migräne, "CMD" & Trigeminusneuralgie)

- cervicogener Schwindel, Tinnitus

- Gelenkschmerzen aller Art

- muskulo-skelettale Beschwerden, wie Epicondylitiden (Tennis-/Golfer-Ellbogen), Fersensporn, Achillodynie, "Jumpers-Knee" ...

- Schmerzen des Brustkorbes (zB Tietze Syndom, Intercostalneuralgie, Frakturschmerz)

- funktionelle viscerale Störungen (epigastrische Beschwerden, Linderung bei M.Crohn, Colitis ulcerose, zT Hypertonie und Tachycardie)

 

Zumeist finden schmerzgeplagte Menschen in meine Praxis, wenn die Befunde soweit "un-auffällig" sind

bzw. die herausgefundenen strukturellen Defizite allein nicht ausreichen, den Beschwerdekomplex zu erklären.  

Wichtig ist, dass sich neben strukturellen Defiziten sekundär funktionelle Beeinträchtigungen ausbreiten und somit auch überregionale Beschwerdebereiche hinzukommen, welche im hausärztlichen oder orthopädischen Alltag nicht erklärt werden können.

Hier hilft in der Regel auch kein Schmerzmedikament - auch der Klassiker "Physiotherapie" nicht.

Auch bei reiner Chiropraktik oder Osteopathie kehren die Beschwerden meist zurück und müssen immer wieder behandelt werden.

 

Die "Verkettung" von Muskeln/Fascien - Sehnen - Bändern - Gelenken in Verbindung mit dem peripheren aber auch autonom-vegetativen Nervensystem ist bislang nur teilweise erforscht. 

Hierbei handelt es sich um hochkomplexe Prozesse, welche eben nicht nur einem rein mechanischen Modell gleichen.

 

 

Als Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, 

befasse ich mich hiermit seit Jahrzehnten in täglicher Anwendung - in Verbindung mit den zusätzlich angeeigneten Subspezialitäten. Hierbei handelt es sich um ein eigenständiges medizinisches Fachgebiet mit 5-jähriger Weiterbildungszeit (gleich wie z.B. Orthopädie). Zwar kennen dies die meisten Menschen und leider auch Ärzte nicht, doch schliesst dieses Fachgebiet und die angewandte Kenntnis hieraus gewissermassen "die Lücke" in der Medizin, da sie sich nicht nur mit der Struktur, sondern vor allen Dingen mit der Funktion von Organsystemen und sogenannten "Verkettungen" befasst - "Störungen" komplexer erfasst und mittels spezifischen Therapien (zT auch schmerzfern) behandelt werden können.

 

Eine Auswahl der therapeutischen Hauptinstrumente:

1. Manuelle Medizin SAMM & Osteopathie SAGOM

sind ganzheitliche Diagnose- und Therapiekonzepte, bei denen der Arzt lediglich seine Hände gebraucht.

Therapiert werden funktionelle Störungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Umgangssprachlich handelt es sich hierbei um "Blockaden", welche gelöst werden.

Dem Körper wird hierbei geholfen, die Statik und Dynamik zu verbessern und die Selbstheilung anzuregen.

 

2. Interventionelle Schmerztherapie SSIPM

ist die gezielte Therapie mit Infiltrationen jeglicher Art ("Spritzen mit mittlerweile dünnsten Nadeln").

Substanzen wie zB Cortison müssen jedoch nur selten und bei Sinnhaftigkeit infiltriert werden (zB Bandscheibenvorfälle, Nervenkompressionen, Kalkschulter und aktivierte Arthrose).

Nach mehrjähriger Tätigkeit in anerkannten und renommierten Schmerzkliniken in beiden Ländern habe ich die Zusatzbezeichnung spezielle und interventionelle Schmerztherapie abgeschlossen und bin seit ca. 25 Jahren in diesem Bereich stationär und ambulant tätig.

Hierbei handelt es sich bei mir um die schmerztherapeutische Maximalausbildung in der Schweiz (Fähigkeitsausweis SSIPM) und in Deutschland (Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie).

 

3. Neuraltherapie 

entstammt der Schulmedizin und versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie. Dabei wird die Vernetzung des vegetativen Nervensystems genutzt, indem eine kleine Dosis eines Lokalanästhetikums (Procain oder Lidocain) an bestimmten Stellen infiltriert (gespritzt) wird. Der deutsche Arzt Dr. Hunecke entdeckte dies 1927. Er selbst und seine Nachfolger forschten und forschen seither stetig nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, so auch in Südamerika und anderen Ländern.

Hierdurch können diverse vegetative und neuro-biologische Prozesse / gewisse Fehlfunktionen im Organismus reguliert, respektive normalisiert werden und der Selbstheilungsprozess angeregt werden. Dies führt bei chronischen Beschwerden mitunter zur sogenannten Erstverschlechterung beziehungsweise einem Heilungsschmerz.

Die Neuraltherapie wird überwiegend bei chronischen Schmerzen und Erkrankungen angewendet.

Ich selbst schloss meine Komplettausbildung mit Diplom für die österreichische Ärztekammer ab. 

 

4. TCM 

ist die Traditionelle Chinesiche Medizin und umfasst fünf Säulen der Gesundheit - unter anderem Akupunktur, Manualmedizin Tuina, Arzneimitteltherapie und Ernährungslehre sowie Bewegungsübungen wie Qigong.